Vier Formen im Vergleich
Die vier Formen unterscheiden sich stark bei Geld, Personal und Arbeitszeit. Für jede haben wir einen vollständigen Beispiel-Businessplan gerechnet – erfunden, aber in sich richtig:
Unsere vier BeispielpläneBeispielwerte, gerundet
| Form | Kapital, davon eigenes | Personal | Deine Woche | Gewinn im 2. Jahr | Gewinn im 1. Jahr bei 15 % weniger Umsatz |
|---|---|---|---|---|---|
| Imbiss | 37.500 €, davon 12.000 € | ein Minijob | rund 52 Stunden | 56.870 € | 22.600 € statt 36.200 € |
| Café | 90.000 €, davon 15.000 € | eine Teilzeitkraft, zwei Minijobs | rund 50 Stunden | 46.602 € | 14.700 € statt 34.700 € |
| Foodtruck | 30.000 €, davon 10.000 € | eine Aushilfe für Events | 38 bis 40 Stunden | 47.617 € | 22.000 € statt 29.800 € |
| Restaurant | 145.000 €, davon 30.000 € | Koch, zwei Servicekräfte, vier Minijobs | rund 58 Stunden | 72.668 € | 12.200 € statt 62.200 € |
So liest du die Tabelle: „Gewinn“ ist vor Einkommensteuer, Krankenversicherung und Altersvorsorge. Die letzte Spalte zeigt das Risiko: Je höher Miete und Personal, desto stärker bricht der Gewinn ein, wenn weniger Gäste kommen – beim Restaurant auf ein Fünftel, beim Foodtruck nur um ein Viertel.
Welche Form passt zu dir?
Die vier Formen in zwei Sätzenje mit eigenem Ratgeber
- Imbiss
- Ohne Alkohol brauchst du keine Gaststättenerlaubnis, das Kapital bleibt überschaubar, vor allem wenn du Inventar übernimmst. Dafür stehst du lange selbst hinter der Theke. Imbiss eröffnen →
- Café
- Ohne Alkohol ebenfalls erlaubnisfrei, aber Siebträger, Kühltheke und Umbau kosten. In unserem Beispiel kommen 75.000 von 90.000 € von der Bank. Café eröffnen →
- Foodtruck
- Das wenigste Kapital und keine Ladenmiete. Dafür entscheiden Stellplatz, Reisegewerbekarte und Wetter über deinen Umsatz. Foodtruck gründen →
- Restaurant
- Der höchste Gewinn, aber auch das höchste Risiko: Gaststättenerlaubnis für den Alkohol, ein Team und hohe feste Kosten. In unserem Beispiel kommen 115.000 von 145.000 € von der Bank. Restaurant eröffnen →
Entscheidend sind drei Fragen: Wie viel eigenes Geld hast du, wie viele Stunden willst du arbeiten, und kennst du die Gastronomie von innen?
Rechner: Was bleibt im Monat?
Wähl deine Form – der Rechner startet mit den Zahlen aus unserem Beispielplan. Dann schiebst du die Regler oder tippst deine eigenen Zahlen ein; oben siehst du sofort, was im Monat bleibt.
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Deine FormJede Form startet mit den Zahlen aus ihrem Beispielplan.
Bleibt im Monat, vor Steuer, Krankenkasse und RenteImbiss
Wohin dein Umsatz geht (ohne Umsatzsteuer)
- Ware
- Miete
- Personal
- Sonstiges
- bleibt dir
Ab 32 Gästen am Tag bleibt etwas. Du liegst 32 darüber.
Schnell durchspielenÄndert Gäste und Bon. Deine Kosten bleiben, wie sie sind.
Jeder Gast mehr am Tag bringt rund 146 € im Monat.
Feinheiten · Getränke, Ware, Miete, Personal, Rest – vorbelegt aus dem Beispielplan
Die Rechnung im Detail
- Umsatz brutto 64 Gäste × 9,60 € × 24 Tage
- 14.746 €
- Umsatzsteuer 7 % / 19 %, ans Finanzamt
- −1.145 €
- Umsatz netto
- 13.600 €
- Wareneinsatz 31,3 % vom Netto
- −4.257 €
- Miete, Stellplatz, Energie
- −1.770 €
- Personal
- −850 €
- Alles andere auch Abschreibung und Zinsen
- −1.980 €
- Bleibt vor Einkommensteuer
- 4.743 €
- Gäste am Tag, ab denen etwas bleibt
- ab 32
- Jeder Gast mehr am Tag
- +146 € im Monat
Vereinfacht gerechnet, vorbelegt mit unserem Beispiel-Businessplan Imbiss (Jahr 2, gerundet). „Bleibt“ ist der Gewinn vor Einkommensteuer – davon zahlst du noch Krankenversicherung, Altersvorsorge und Steuern und lebst. Die Tilgung eines Kredits fehlt in dieser Rechnung.
Reicht das zum Leben?
Vom Gewinn gehen noch Krankenkasse, Rente und Steuer ab. Rechne mit deinen Zahlen weiter – Umsatz und Kosten werden übernommen.
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Beispiel: Imbiss, ein Monatgerundet
- 64 Gäste × 9,60 € × 24 Tage
- 14.746 €
- minus Umsatzsteuer (7 % / 19 %)
- −1.145 €
- minus Wareneinsatz (31,3 %)
- −4.257 €
- minus Miete, Energie
- −1.770 €
- minus Personal
- −850 €
- minus alles andere
- −1.980 €
- Bleibt vor Einkommensteuer
- 4.743 €
- Woher die Zahlen kommen: aus unserem Beispiel-Businessplan Imbiss (Imbiss im Ladenlokal, Gelsenkirchen-Buer, Jahr 2). Etwas bleibt ab rund 32 Gästen am Tag.
- Davon lebst du noch nicht: Krankenversicherung, Altersvorsorge und Einkommensteuer gehen noch ab.
Teste ruhig, was passiert, wenn statt 64 nur 50 Gäste kommen: Miete und Personal bleiben gleich, der Gewinn schrumpft schnell. Die Tilgung der Kredite fehlt im Rechner; sie kommt aus dem, was nach Steuern übrig bleibt.
Was die Gründung kostet
Die Startkosten unserer vier Beispielpläne, so wie sie im Kapitalbedarfsplan stehen. Die Reserve deckt vor allem die Umsatzsteuer auf deine Anschaffungen, bis das Finanzamt sie erstattet.
StartkostenBeispielwerte, gerundet
| Position | Imbiss | Café | Foodtruck | Restaurant |
|---|---|---|---|---|
| Einrichtung, Geräte, Kasse | 20.100 € (mit Inventarablöse) | 54.500 € | 18.100 € (mit gebrauchtem Anhänger) | 78.200 € (mit Inventarablöse) |
| Umbau, Renovierung | 3.800 € | 11.000 € | 500 € (Prüfungen, Reparaturen) | 18.000 € |
| Kaution | 3.600 € | 3.600 € | 1.600 € | 9.900 € |
| Anlauf und Reserve | 8.750 € | 15.700 € | 6.900 € | 25.200 € |
| Gebühren, Werbung, Beratung, Kurse | 1.250 € | 5.200 € | 2.900 € | 13.700 € (mit Pacht im Vorlaufmonat) |
| Zusammen | 37.500 € | 90.000 € | 30.000 € | 145.000 € |
Laufende Kosten im MonatBeispielwerte Jahr 2, netto, gerundet
| Position | Imbiss | Café | Foodtruck | Restaurant |
|---|---|---|---|---|
| Wareneinsatz | 31 % vom Nettoumsatz | 29 % | 31 % | 29 % |
| Miete oder Stellplatz mit Energie | 1.770 € | 1.970 € | 840 € | 5.710 € |
| Personal mit Arbeitgeberanteilen | 850 € | 4.000 € | 270 € | 12.740 € |
| Alles andere | 1.980 € | 2.590 € | 1.440 € | 5.020 € |
„Alles andere“ sind Versicherungen, Steuerberater, Werbung, Kasse, Reinigung, Zinsen, Abschreibungen und der Rundfunkbeitrag (6,12 € im Monat).
Du planst ein Restaurant? Woraus sich die 145.000 € zusammensetzen – Pacht, Inventarablöse, Umbau, Personal – steht Posten für Posten im Ratgeber Was ein Restaurant kostet.
Gebühren der Ämter sind im Vergleich klein – solange du keinen Alkohol ausschenkst:
Gebühren im Ruhrgebietnach den Angaben der Städte und IHKs
- Gewerbe, Belehrung
- 26 € für die Gewerbeanmeldung als Einzelunternehmen, 25 € je Belehrung – in Bochum und Dortmund.
- Gaststättenerlaubnis
- Nur mit Alkohol: Bochum 100 bis 3.500 €, Dortmund 600 bis 3.500 €, Essen 940 €; dazu die IHK-Unterrichtung für 69 bis 80 €.
- Reisegewerbekarte
- Für den mobilen Verkauf: Dortmund 350 bis 500 €, Bochum 50 bis 1.500 €.
Welche Genehmigungen du brauchst
Die wichtigste Regel steht im Gaststättengesetz (§ 2 GastG): Eine Erlaubnis brauchst du nur, wenn du Alkohol ausschenkst. Wer nur zubereitete Speisen und alkoholfreie Getränke anbietet, braucht keine. NRW hat kein eigenes Gaststättengesetz, es gilt das des Bundes.
- Mit Alkohol: die Gaststättenerlaubnis beim Ordnungsamt. Dafür brauchst du die IHK-Unterrichtung über Lebensmittelrecht (rund vier Stunden), Führungszeugnis, Gewerbezentralregister-Auszug und eine gültige Baugenehmigung.
- Mobil: Wer ohne Bestellung außerhalb seiner Niederlassung verkauft, braucht meist eine Reisegewerbekarte (§ 55 GewO). Ausnahmen klärst du mit dem Ordnungsamt.
Der Raum muss passen. War im Lokal vorher ein Laden oder ein Büro, brauchst du eine Nutzungsänderung beim Bauordnungsamt – auch ohne Umbau. Einreichen darf das nur ein Bauvorlageberechtigter, etwa ein Architekt. Dortmund und Essen verlangen außerdem einen Fettabscheider. Frag deshalb vor dem Mietvertrag bei der Stadt nach. Gute Startpunkte: Gaststättenerlaubnis in Bochum oder in Dortmund, und die Checkliste der IHK zu Dortmund.
Checkliste: Genehmigungen und Anmeldungen0 von 12
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7 % auf Speisen, Kasse und Personal
Seit dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie 7 % Umsatzsteuer – auch für das Essen, das im Lokal serviert wird (§ 12 Abs. 2 Nr. 15 UStG), ohne Befristung. Getränke bleiben bei 19 % – im Lokal und zum Mitnehmen. Der Unterschied zu 19 % auf alles ist groß: Im Imbiss-Beispiel oben gehen 1.145 € Umsatzsteuer im Monat ans Finanzamt. Mit 19 % auf alles wären es 2.354 € – 1.209 € weniger für dich, jeden Monat.
- Menü mit Getränk: Den Preis teilst du nach den Einzelpreisen auf Speisen und Getränk auf. Nur bei Pauschalangeboten wie Buffet oder All-inclusive darfst du vereinfacht 30 % den Getränken zuordnen (BMF-Schreiben vom 22.12.2025). Die Einzelheiten klärst du mit deinem Steuerberater.
- Kasse: Eine offene Ladenkasse ist erlaubt. Kassierst du elektronisch, brauchst du eine TSE und gibst Belege aus (§ 146a AO). Eine Registrierkassenpflicht für Betriebe über 100.000 € Umsatz hat die Bundesregierung am 23.09.2026 beschlossen – nicht bei höchstens 12.000 € Barumsatz, Belege ab 2028 digital. Der Bundestag muss noch zustimmen.
- Mindestlohn: 13,90 € je Stunde in 2026, 14,60 € ab 1. Januar 2027. Die Minijob-Grenze steigt von 603 € auf 633 € im Monat.
- Pflichten mit Personal: Sofortmeldung spätestens bei Arbeitsbeginn, Ausweis bei der Arbeit dabei, Arbeitszeiten bis zum siebten Tag aufschreiben.
Finanzierung und Förderung
In unseren Beispielplänen bringen die Gründer 10.000 bis 30.000 € eigenes Geld mit. Der Rest kommt aus einem Förderkredit. Wichtig für alle Wege: Beantragen vor dem Start. Den KfW-Kredit vor Vorhabensbeginn, also vor Verträgen und Investitionen; den Gründungszuschuss vor dem Start deiner Selbstständigkeit.
Die vier wichtigsten TöpfeStand 10/2026
- Gründungszuschuss
- Mit Arbeitslosengeld und mindestens 150 Tagen Restanspruch: sechs Monate dein Arbeitslosengeld plus 300 €, danach eventuell neun Monate 300 €. Kein Anspruch, die Agentur entscheidet. Mehr →
- Einstiegsgeld
- Mit Grundsicherungsgeld: ein Zuschuss vom Jobcenter für höchstens 24 Monate, die Höhe hängt von deiner Lage ab. Mehr →
- KfW-StartGeld
- Bis 200.000 € seit Dezember 2025, davon höchstens 80.000 € für laufende Kosten. Die KfW nimmt deiner Bank 80 % des Risikos ab. Antrag über deine Hausbank. Mehr →
- NRW.Mikrodarlehen
- Bis 50.000 € von der NRW.BANK, zehn Jahre Laufzeit, sechs Monate ohne Tilgung. Pflicht: Beratung und positives Votum eines STARTERCENTER NRW.
Unsere Pläne zeigen die zwei typischen Wege: Imbiss und Foodtruck mit Gründungszuschuss plus KfW-StartGeld oder NRW.Mikrodarlehen, Café und Restaurant über die Bank mit KfW-StartGeld. Mehr in den Ratgebern Eigenkapital, Kapitaldienstfähigkeit und Bankgespräch vorbereiten.
Café oder Restaurant mit Bankkredit? Businessplan, Kapitaldienst und Bankgespräch machen wir mit dir: Gründen mit Bankkredit →
Vier Beispiel-Businesspläne zum Lesen
Jeder Plan hat Textteil und Planrechnung, so wie Agentur, Jobcenter oder Bank sie sehen wollen.
Was du daraus lernst: Der Imbiss trägt die Familie im ersten Jahr nur zu 82 % – mit dem Gründungszuschuss zu 110 %, ab dem zweiten Jahr auch ohne. Café und Restaurant tragen sich schon im ersten Jahr, aber nur, wenn die Gäste wie geplant kommen. Und mit 16,7 % Eigenkapital im Café fragt die Bank sofort nach Sicherheiten. Mehr in den Ratgebern Businessplan-Beispiele und Businessplan-Checkliste.
Was Agentur und Bank hier fragen
Wir prüfen Businesspläne, bevor sie rausgehen. Bei Gastronomie kommen fast immer dieselben Rückfragen:
Typische Rückfragenund wie du sie beantwortest
- „Haben Sie schon in der Gastronomie gearbeitet?“
- Fehlende Erfahrung kann ein Grund für eine Absage sein. Zeig deinen Werdegang, hol erfahrenes Personal dazu und halte die Karte klein.
- „Was passiert, wenn 15 % weniger Gäste kommen?“
- Rechne es im Plan vor und sag, was du dann tust: Öffnungszeiten kürzen, Minijob-Stunden senken, Karte straffen.
- „Ist der Standort genehmigt?“
- Baugenehmigung, bei Alkohol die Erlaubnis, beim Foodtruck der Stellplatz. Verträge nur mit Rücktrittsrecht, falls die Genehmigung nicht kommt.
- „Welche Sicherheiten haben Sie?“
- Beim StartGeld trägt die KfW 80 % des Risikos. Für den Rest: Sicherungsübereignung der Einrichtung, Risikolebensversicherung. Die KfW-Gründerplattform rät zu mindestens 20 % Eigenanteil.
Typische Fehler
- Mit den besten Tagen rechnen. Die fachkundige Stelle will eine vorsichtige Rechnung. Nimm den Schnitt, nicht den Samstag.
- Mietvertrag zuerst. Wer unterschreibt, bevor Baurecht, Erlaubnis und Kredit klar sind, zahlt Miete für ein Lokal, das nicht öffnen darf – und riskiert die Förderung, die es nur vor dem Start gibt.
- Kein Puffer für den Anlauf. Das Geld geht oft schneller aus als gedacht. Plane eine Reserve ein.
- Deine Stunden nicht zählen. 50 bis 58 Stunden pro Woche sind in unseren Plänen normal. Frag dich, wer einspringt, wenn du krank bist.
Schritt für Schritt zur Eröffnung
Die Reihenfolge entscheidet, ob Förderung und Genehmigung rechtzeitig da sind. Realistisch sind drei bis vier Monate von der Idee bis zum ersten Gast, wenn das Lokal schon für Gastronomie genehmigt ist und du keinen Alkohol ausschenkst. Mit Bankkredit, Gaststättenerlaubnis oder Umbau eher sechs Monate, mit Nutzungsänderung oft länger.
Was wannvon der Idee bis zum ersten Gast
- Zuerst · 2 bis 4 WochenForm und Standort wählen. Bei der Stadt fragen: Ist das Lokal für Gastronomie genehmigt? Mit Alkohol: Was braucht die Erlaubnis?
- Dann · 3 bis 6 WochenAngebote einholen, Zahlen rechnen, Businessplan schreiben.
- Vor jeder Unterschrift · einige WochenGründungszuschuss oder Einstiegsgeld beantragen, KfW-Kredit über die Hausbank, NRW.Mikrodarlehen mit dem STARTERCENTER NRW. Bis zur Zusage vergehen meist einige Wochen.
- Nach der Zusage · 1 bis 3 MonateMiet- oder Pachtvertrag, Umbau, Arbeitsverträge. Mit Alkohol: Erlaubnis beantragen, je nach Stadt sechs Wochen bis drei Monate. Eine Nutzungsänderung kann mehrere Monate dauern.
- Vor der EröffnungGewerbe anmelden, registrieren, Belehrung machen, Kasse mit TSE einrichten, Versicherung abschließen, Personal melden.
- Erste WocheBetrieb bei der Berufsgenossenschaft anmelden, Kasse binnen eines Monats beim Finanzamt melden.
Häufige Fragen zur Gründung in der Gastronomie
Fragen und Antworten6 Fragen
01Was kostet es, eine Gastronomie zu eröffnen?
In unseren Beispielplänen 30.000 € (Foodtruck), 37.500 € (Imbiss), 90.000 € (Café) und 145.000 € (Restaurant), davon 10.000 bis 30.000 € eigenes Geld.
02Brauche ich eine Ausbildung?
Nein. Schenkst du Alkohol aus, brauchst du die IHK-Unterrichtung (rund vier Stunden, 69 bis 80 €). Agentur und Bank fragen aber nach deiner Erfahrung.
03Brauche ich eine Konzession?
Nur, wenn du Alkohol ausschenkst (§ 2 GastG). Dann kostet die Gaststättenerlaubnis je nach Stadt 100 bis 3.500 €.
04Wie viel verdient man in der Gastronomie?
In unseren Plänen liegt der Gewinn im zweiten Jahr zwischen 46.602 € (Café) und 72.668 € (Restaurant) – vor Einkommensteuer, Krankenversicherung und Altersvorsorge.
05Gibt es Förderung für Gastronomie?
Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld, dazu KfW-StartGeld bis 200.000 € oder NRW.Mikrodarlehen bis 50.000 €. Alles beantragst du vor dem Start.
06Wie lange dauert es bis zur Eröffnung?
Drei bis vier Monate in einem genehmigten Lokal ohne Alkohol. Mit Bankkredit, Gaststättenerlaubnis oder Umbau eher sechs Monate, mit Nutzungsänderung oft länger.
